Nachhaltigkeit in Hamburg – mehr als nur ein Trend
Redaktion • 21. August 2010 • AktuellDer Begriff der Nachhaltigkeit ist durch die Einsicht geprägt worden, dass man “so handeln muss, dass kommende Generationen die gleichen Gestaltungsmöglichkeiten haben, wie wir heute”. Diesem Credo fühlt sich in besonderer Weise die Hansestadt Hamburg verpflichtet, die noch vor München oder Frankfurt mit den größten Quadratmeterflächen an nachhaltig gebauten Gewerbeflächen und einem ausgeglichenem Wohnungs- und Immobilienmarkt aufwarten kann.
In absoluten Zahlen gemessen, sind es nahezu 500 000 Quadratmeter nachhaltigen Neubaubestandes, die derzeit geplant oder bereits gebaut werden.Zum Vergleich: München weist derzeit rund 440 000 Quadratmeter auf, während in Frankfurt am Main “nur” knapp 400 000 Quadratmeter nachhaltiger Bauflächen erstellt werden.
Weit abgeschlagen ist dagegen Berlin: Die Hauptstadt kann in Sachen Nachhaltigkeit wie auch Wohnungsmarkt kaum überzeugen und muss sich mit geschätzten 132 000 Quadratmeter Bauflächen mit einem der hinteren Plätze begnügen.
Zertifizierungen: Ein absolutes Muss
Grundlage dieser Berechnungen sind die nach internationalen Standards erfassten Neubauprojekte, die nach weltweit gültigen Standards zertifiziert wurden. Dazu zählen die DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen), die internationalen BREEAM-Zertifikate (Building Research Establishment Environmental Assessment Method – das älteste und weltweit bekannteste Zertifikat) sowie die LEED-Zertifikate (Leadership in Energy and Environmental Design – ein amerikanisches Zertifikat, das auf Basis der BREEAM-Zertifikate erstellt wird) sowie das Hafencity-Label. Zuständig für diese Erfassung ist die BNP Paribas Real Estate, die zwar nur Anhaltswerte gibt dabei aber ganz klar aufzeigt: Nachhaltiges Bauen ist schon längst keine Ausnahme mehr sondern bereits die Regel.

